Vita

Zur Person

So spannend sind Angaben zum Lebenslauf eigentlich nicht. Geboren wurde ich Anfang der 1960er-Jahre in Nordrhein-Westfalen und bin damit über das Durchschnittsalter in Deutschland hinaus. Gelebt habe ich in sowohl in Nordrhein-Westfalen als auch in Niedersachsen. Nach Beendigung der Schullaufbahn an meinem heutigen Wohnort Dülmen habe ich an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster Mathematik studiert. Mit Beendigung des Studiums begann das Wirken in einem IT-Beruf, einem Themenbereich, der mich bereits seit Ende der 1970er-Jahre faszinierte und begleitete.

Die Leidenschaft für diese Disziplin spiegelt sich mitunter auch in den Fotografien wider. Der fotografische Werdegang ist anfangs einerseits von Experimenten geprägt, aber auch von der Fotografie mit analogen Mitteln. Dies bedeutet, dass man sich deutlich mehr Gedanken zu jedem Bild macht, aber auch, dass man mit manchen Dingen nicht so pingelig ist. Die nahezu exakt senkrechten Linien sind erst beispielsweise eine Erscheinung der digitalen Mittel, bei denen man in der Nachbearbeitung diese gerade rücken kann. Die Nachbearbeitung hat digital einen deutlich anderen Stellenwert als bei analogen Möglichkeiten.

Fotografische Laufbahn

Werdegang

Um 1975
Die ersten Gehversuche fanden mit einer Praktina-Spiegelreflexkamera (mit einem leichten Defekt am Verschluss) der Kamera-Werke Niedersedlitz aus den 1950er-Jahren statt. Sie war ein Geschenk des Großvaters, der diese nicht mehr benötigte. Um diese Zeit war das Objektivspektrum übersichtlich: 35, 50 und 135 mm Brennweite.
Um 1980
Das Gesparte wurde in eine Minolta XG-1 (und später eine der legendären Minolta X-700) investiert. Die Möglichkeiten nahmen deutlich zu. Der Spaß am Umgang mit der Fotografie wuchs zusehends.
Um 1995
Minolta war fast schon Geschichte, die Firma hatte kaum noch Neuentwicklungen. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge wurde zu Canon gewechselt. Die Canon EOS 50E sollte die letzte analoge Spiegelreflexkamera werden. Sie verfügte über einen 3-Zonen-Eye-Focus.
2003
Minolta kam im Jahr der Fusion mit Konica noch einmal ins Spiel. Die kompakte Minolta Dimage F200 mit satten 4 Megapixeln wurde angeschafft.
2008
Die Möglichkeiten der Minolta-Kamera reichten relativ schnell nicht aus, es fehlte schlicht an den von der Spiegelreflexkamera gewohnten Einstellmöglichkeiten. Daher erfolgte der Wechsel zur Canon PowerShot G9. Die analoge Spiegelreflexkamera verabschiedet sich so allmählich.
2011
Die analoge Spiegelreflexkamera wird ausgemustert, es folgt eine digitale Spiegelreflexkamera: Canon EOS 600D. Mit ihr erwacht auch die Freude an der Fotografie als Hobby wieder zum Leben, denn die Qualität der digitalen Kompaktkameras reichte nicht aus, die analoge Spiegelreflexkamera zeigte sich doch als vergleichsweise umständlich.
2014
Wie schnell doch manche Grenzen erreicht sind. Die bisherige Spiegelreflexkamera wird Zweitkamera, an die erste Stelle tritt eine Canon EOS 70D. Ihre Bildqualität ist besser und sie bietet bisher fehlende Möglichkeiten.
2016
Die Aktivität in der der Foto-AG der Volkshochschule Dülmen-Haltern am See-Havixbeck erfährt eine Änderung. Der bisherige Kursleiter äußerte den Wunsch, diese nicht fortzuführen. Die Folge ist, dass ich diese Aufgabe übernehme und damit bei der Volkshochschule als Kursleiter für Fotokurse einsteige.
2017
Abermals drei Jahre später erscheinen auch die Möglichkeiten der Canon EOS 70D begrenzt. Gerade bei Nachtaufnahmen zeigt der doch etwas zu kleinere Sensor an technische Schwächen. Ein Ausflug mit einer von Wikimedia Österreich geliehenen Canon EOS 5D Mark III mit einem Sensor im Kleinbildformat leistet zusätzlich einen gewissen Vorschub: Ende des Jahres wird die Canon EOS 5D Mark IV angeschafft.

Anfangs probierte man viel aus. Dabei wurde so mancher Film belichtet. Schwarzweißfotografie übte auch einen gewissen Reiz aus, hatte man doch mit Rot- oder anderen Farbfiltern ungeahnte Möglichkeiten jenseits der Farben. Und man lernte, sich Motive sorgfältig auszusuchen, die Kamera genau einzustellen und geduldigt auf das Ende der Entwicklung zu warten. Zwischen Foto und Ergebnis war oft eine Woche vergangen.

Mit dem Kennenlernen digitaler Mittel ließen sich die Leidenschaften Fotografie und Computerei verbinden. Die doch noch recht eingeschränkten Möglichkeiten der ersten digitalen Kameras mit der eher umständlichen analogen Verarbeitung führten zu einer eher ernüchternden Fotografie. Der eine Weg war noch nicht gut genug, der andere zu beschwerlich. Auch das Kontingent der zur Verfügung stehenden Zeit war eher gering.

Die mittlerweile gereifte Qualität der digitalen Spiegelreflexkamera und ein bevorstehender Urlaub sorgten für einen Wechsel in die Fotografie mit digitaler Spiegelreflexkamera und einem Wiedererwachen der Freude an der Fotografie.

Vernünftige Kritik an den Fotos, die ich im Wesentlichen von den Fotografinnen und Fotografen bei Wikimedia Commons erfuhr, führten schnell zu einer Verbesserung der eigenen Bilder. Nur die Kreativität blieb dahinter ein wenig zurück.

Mittlerweile wird wieder bedachter fotografiert und die Kreativität hält wieder Einzug in die eigenen Fotografien. Man kennt die Technik und damit das Handwerkszeug und lotet die Möglichkeiten aus. Gleichzeitig fordert man sich selbst, immer neue Dinge zu sehen. Die Freude an der Fotografie wird zudem in unterschiedlichen Kursen der Volkshochschule vermittelt.

Der Spaß am Hobby wird reicher durch diverse Aktionen, die sich mit der Zeit ergeben. Neben den sicherlich in der Umgegend von Dülmen bekannten Fotolocations durfte ich bisher zum Beispiel das Haus Osthoff (2012 und 2014) und die Alte Brennerei Löhning (2015) in Dülmen, aber auch bei den Quarzwerken (2014 und 2015) in Haltern am See, im Kloster Stift zum Heiligengrabe (2017) oder beim Dülmener Sommer auf dem Gelände von Wiesmann Sports Cars (2018) fotografieren.

Fotografieren ist mehr als auf den Auslöser drücken.